Einwegbecher – warum sind sie ein Problem?
Die meisten sogenannten Papier-Kaffeebecher sind mit Polyethylen (PE) oder PET beschichtet, wodurch sie feuchtigkeitsbeständig sind. Leider macht diese Kombination aus Papier und Kunststoff einen solchen Becher unter normalen Bedingungen nicht recycelbar. Infolgedessen landet er nicht im Papierkorb, sondern im Restmüll.
Wie sortiert man sie richtig?
- PE/PET-beschichtete Becher – werden in den gelben Container geworfen.
- Plastikdeckel – vom Becher trennen und in den Kunststoffbehälter werfen.
- Holzrührstäbchen – in den Bio- oder Restmüll, je nach Kennzeichnung.
Achten Sie auch auf spezielle Kennzeichnungen auf den Verpackungen, die darüber informieren, ob ein Produkt Kunststoff enthält.
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Ökologische und kompostierbare Becher
Auf dem Markt tauchen immer häufiger biologisch abbaubare Becher auf – z. B. mit einer Beschichtung aus PLA (Biokunststoff aus Mais) oder einer Wasser-Harz-Barriere. Wenn sie als kompostierbar zertifiziert sind, können sie im Bioabfall entsorgt werden. Man muss jedoch bedenken, dass auch Biokunststoffe keine ideale Lösung sind – sie können lange Zeit brauchen, um sich zu zersetzen, und Mikroplastik produzieren.
Die beste Lösung
Die Mülltrennung ist wichtig, aber noch besser ist es, Einwegprodukte zu reduzieren. Immer mehr Cafés akzeptieren eigene Mehrwegbecher – eine Option, die der Zero-Waste-Philosophie entspricht und gut für die Umwelt und unsere Gesundheit ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Einwegbecher gehören meist in den Restmüll, Deckel in den Kunststoffabfall, und die beste Wahl ist ein eigener Mehrwegbecher. Das ist ein kleiner Schritt für uns, aber ein großer für den Planeten.